Von der Störung zur dauerhaften Lösung
Wie wir ein wiederkehrendes Problem angehen: mit Beispielen aus unserer eigenen Werkstatt.
Wir schauen auf das Schadensbild: Aus unserer Erfahrung wissen wir, was zu tun ist.
Erst verstehen, dann lösen
Auf dem Foto oben: Im alten Pumpenverteilergetriebe werden die Pumpenwellen nicht mitgeschmiert. Die Folge ist, dass sie alle paar Jahre kontrolliert werden müssen: um das Verschleißbild zu begutachten, sie zu schmieren und gegebenenfalls zu ersetzen, sofern die Teile noch erhältlich sind. Es kommt vor, dass ein Teil nicht mehr lieferbar ist. Dann ist der komplette Austausch die einzig gute Lösung, und das bringt bei künftiger Wartung wieder Vorteile, weil das neue Getriebe verbessert ist.
Unten sehen Sie ein neues Modell des Pumpenverteilergetriebes, mit einer anderen synthetischen Ölsorte und mehr Ölvolumen. Hier werden die Pumpenwellen sehr wohl mitgeschmiert.
Regelmäßig sehen wir ältere Maschinen, die 20 Jahre alt sind oder älter. Durch den Einsatz neuer, verbesserter Teile und Techniken bekommen sie ein zweites Leben. Die älteste Maschine, die wir in Wartung haben, ist Baujahr 1986.
Ein Beispiel aus der Praxis
In der Nut für die Ringe wickelte sich Schmutz auf und häufte sich an. Deshalb haben wir Filzringe anfertigen lassen, mit einem Nylon-Deckring, der darauf sitzt und die Nut abschließt.
Jetzt hat Schmutz keinen Platz mehr, und es bleibt sauber.
Manchmal ist ein besseres Teil die Lösung
Ist ein Teil für die Arbeit einfach zu leicht ausgelegt, suchen wir nach einer besseren Ausführung: stärker, besser zu warten und lange ohne Wartung haltbar. Passt es knapp nicht, passen wir es in unserer eigenen Werkstatt an.
Beispiel: ein Absauggebläserad mit neuen Verschleißplatten →
